

Die Distributionspolitik gehört zum Bereich Marketing und meint die unterschiedlichen Vertriebswege. Für Verkehrsbetriebe geht es in erster Linie darum, die unterschiedlichen Fahrausweise möglichst einfach und preiswert an die Fahrgäste zu verkaufen.
Was auf den ersten Blick klar erscheint, wird nicht überall erkannt und umgesetzt. Die unterschiedlichen Distributionswege (Verkaufswege) müssen zum einen möglichst geringe Kosten verursachen (Personalkosten, Materialkosten, laufende Kosten) und zum anderen im höchsten Maße an den Kundenbedürfnissen angepasst und effektiv sein.
Welche der verschiedenen Vertriebswege die richtige ist, muss der Verkehrsbetrieb für sich selbst herausfinden. Dies ist hauptsächlich davon abhängig, welche Tarife der Verkehrsbetrieb oder der Verkehrsverbund umgesetzt hat. Die Schülerzeitkarten und Abokarten sind oft andere Vertriebswege notwendig als für einfache Fahrausweise. Die Vertriebsgröße des Verkehrsbetriebes und des Verkehrsverbundes ist ebenso von Bedeutung, wie die Tatsache, ob es sich um städtischen Verkehr oder eher um Überlandverkehr handelt.
Welcher Fahrgasttyp dominiert für den Verkehrsbetrieb, handelt es sich bei den Fahrgästen eher um:
All diese Punkte und wahrscheinlich noch viele weitere, müssen betriebsindividuell betrachtet werden um die richtige Distributionspolitik zu betreiben. Die Verkehrsbetriebe sollten von Zeit zur Zeit ihre Distributionspolitik überdenken und prüfen, ob die aktuell angewandte Distributionspolitik noch zeitgemäß ist.