

Verkehrsverbünde in Deutschland haben mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fahrausweislayouts zu kämpfen. Im Sinne einer Vereinheitlichung und gemeinsammer Beschaffungswege stellt dies ein Problem dar.
Die Kontrolleure müssen sich durch eine wilde Flut unterschiedlicher Layouts kämpfen, damit sind nicht die verschiedenen Fahrausweisgattungen gemeint, sondern die vielfältige Art der Fahrausweisdarstellung. Diese sind:
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Nun wird leicht erkennbar, wie viele unterschiedliche Fahrausweise ein Fahrkartenschaffner erkennen muss. Aufgrund dieser Vielzahl sind einheitliche Sicherungsmerkmale schwierig. So kann ein Matrixdrucker einfach nicht so flexibel sein wie ein Thermodruckwerk. Umgekehrt kann ein Thermodruckwerk nicht so dickes Fahrausweispapier bedrucken als es ein Matrixdruckwerk kann.
Fahrkartenkontrollen sind also in einem Verbundgebiet nicht nur aus der Tarifstruktur schwierig sondern auch aus den vorhandenen Verkaufssystemen. Da die unterschiedlichen Verkaufssysteme über viele Jahre genutzt werden (10 - 15 Jahre) und in einem Verbundgebiet unterschiedliche Beschaffungszeiträume vorliegen, ist an eine Vereinheitlichung nicht zu denken. Es gibt immer moderne und "alte" Verkaufssysteme mit den damit verbundenen Möglichkeiten.
Fahrausweispapier ist in der Beschaffung teuer, da in der Regel nicht einfach weißes Papier genommen wird. Fahrausweispapier ist vielfarbig und mit versteckten Sicherheitskennzeichen versehen und Fälschungen zu erschweren. Um die Beschaffungskosten zu senken möchten einige Verkehrsverbünde zentral den Einkauf übernehmen um damit Mengenrabatte zu erwirken. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Fahrausweispapiere (Papiebreite, Papierdicke, Druckwerke) ist dies nur schwer zu erreichen.